| “Who is Who” der Global Player | 03.09.2010 |
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Zahlreiche Weltunternehmen zum Beispiel aus den USA, Japan, Großbritannien, Frankreich, Niederlande oder China nutzen die Standortvorteile des Rhein-Kreises Neuss, die Liste der kreisansässigen Unternehmen liest sich wie das… link |
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| Anstieg der Erwerbstätigkeit auch im Juli | 31.08.2010 |
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Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war im Berichtsmonat Juli 2010 - wie schon in den beiden Monaten zuvor - in Deutschland erneut ein Anstieg der Erwerbstätigkeit gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Im Juli 2010 waren danach 40,2 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Das waren 141 000 Personen mehr als im Juli 2009. Im Mai 2010 hatte die Zahl der Erwerbstätigen um 0,2%, im Juni 2010 um 0,3% über dem Vorjahresergebnis gelegen. Im Vergleich mit dem Vormonat Juni 2010 lag die Zahl der Erwerbstätigen im Juli 2010 um 65 000 Personen niedriger. Ein leichter Rückgang der Erwerbstätigenzahl von Juni auf Juli ist jahreszeitlich üblich und stellt kein Anzeichen für eine Umkehr des positiven Entwicklungstrends dar. Dies unterstreicht der Blick auf die saisonbereinigten Zahlen: Nach rechnerischer Ausblendung üblicher jahreszeitlich bedingter Schwankungen waren im Juli 2010 in Deutschland 40,3 Millionen Personen erwerbstätig. Gegenüber dem Vormonat Juni bedeutet dies eine saisonbereinigte Zunahme um 9 000 Personen. |
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| Bio schafft Arbeitsplätze | 30.08.2010 |
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Die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Biobranche schafft seit Jahren einen kontinuierlichen Zuwachs von Arbeitsplätzen. Heute sichert die Biobranche nach Schätzungen das Einkommen von rund 180.000 Arbeitskräften, die in den Bereichen Erzeugung, Herstellung, Handel und Dienstleistung tätig sind. Insgesamt leistet die Biobranche in Deutschland nicht nur wichtige Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung, sondern gehört zu den wenigen Branchen in Deutschland, von der positive Impulse für den Arbeitsmarkt ausgehen. Dabei hat sich die Biobranche auch in Krisenzeiten als stabiler Zukunftssektor bewährt. Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in der Biobranche in zwei Jahren um 5,7 Prozent. Die Zahl der erzeugenden Bio-Betriebe lag Ende 2009 bei 21.047 und steigerte sich im gleichen Zeitraum um über 12 Prozent. "Die Erzeugung und Herstellung von Biolebensmitteln bietet ein hohes Potential zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze und dient der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Auch unter Beschäftigungsaspekten ist es deshalb geboten, dass Bundesregierung und Bundesländer sich verstärkt für die Entwicklung des ökologischen Landbaus engagieren", kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Zahlen. Allein 31.295 zertifizierte Betriebe (Erzeuger, Hersteller und Verarbeiter) von Bio-Lebensmitteln gab es am Ende 2009 laut Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Bio-Lebensmittel erreichten 2009 nach Angaben der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) einen Inlandsumsatz von 5,8 Milliarden Euro, das entspricht einem Marktanteil von 3,4 Prozent. Ebenfalls in die Schätzung einbezogen hat das PresseForum BioBranche den Bereich Non-Food. Dazu zählen beispielsweise Anbieter von Naturtextilien und Naturkosmetik, die ebenfalls Bio-Rohstoffe verarbeiten und Produkte daraus handeln. |
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| Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger geht einer nützlichen Tätigkeit nach | 27.08.2010 |
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Mehr als die Hälfte der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 Jahren geht mindestens 20 Stunden pro Woche einer nützlichen Tätigkeit nach. Sie erziehen Kinder unter sieben Jahren, pflegen Angehörige, arbeiten und benötigen dennoch ergänzendes Arbeitslosengeld II, bilden sich weiter oder befinden sich in einer Fördermaßnahme. Das zeigt eine repräsentative Befragung von mehr als 10.000 Hartz-IV-Beziehern durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Nur etwa 60 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Empfänger zwischen 15 und 64 sind daher laut IAB überhaupt verpflichtet, aktuell nach Arbeit zu suchen. Von denen bemühe sich die große Mehrheit tatsächlich um einen Job. Die Erfolge seien aber relativ bescheiden: Lediglich etwas mehr als ein Viertel der Suchenden hatte in den vier Wochen vor der Befragung ein Vorstellungsgespräch. Die Arbeitsmarktforscher sehen das als Indiz dafür, „dass bei der Mehrheit der Leistungsempfänger die Motivation nicht der Hauptgrund für den andauernden Bezug ist.“ Mehr als 80 Prozent der Hartz-IV-Empfänger zwischen 15 und 64 weisen Arbeitsmarkthemmnisse auf: Sie haben nur geringe Qualifikationen, eine schlechte Gesundheit, einen Migrationshintergrund oder sind alleinerziehend. Der IAB-Studie zufolge sind die meisten Hartz-IV-Empfänger bereit, auch eine gering bezahlte Arbeit anzunehmen. Gleichzeitig gebe es aber auch rund 350.000 Leistungsempfänger, die keiner Tätigkeit nachgehen und eigentlich zur Arbeitssuche verpflichtet wären, jedoch in den vier Wochen vor der Befragung nicht nach einem Job gesucht haben. „Diese Gruppe besteht zu großen Teilen aus älteren Hilfebedürftigen und beschreibt sich gesundheitlich als stark eingeschränkt“, merken die Arbeitsmarktforscher in ihrer Studie dazu an. Derzeit gibt es mehr als 6,5 Millionen Hartz-IV-Empfänger. Davon sind knapp fünf Millionen zwischen 15 und 64 Jahren alt. |
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| Arbeitnehmerschutz - Was lange währt, wird endlich gut? | 26.08.2010 |
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Ein Vierteljahrhundert, nachdem Datenschützer erstmals einen gesetzlichen Schutz vor ausufernder Kontrolle am Arbeitsplatz gefordert haben, hat die Bundesregierung ein Regelwerk vorgelegt. Was lange währt, wird endlich gut? Der Entwurf von Innenminister Thomas de Maizière hat Lob verdient, so die Neue Osnabrücker Zeitung. Er schiebt etwa massenhaften E-Mail-Kontrollen in Unternehmen einen Riegel vor, schützt Beschäftigte absolut vor heimlicher Videospionage und zügelt allzu große Neugier der Arbeitgeber im Hinblick auf Gesundheit und Privatleben von Mitarbeitern. Damit geht de Maizière über das hinaus, was die Gerichte bisher in ungezählten Einzelfällen an Arbeitnehmerrechten herausgearbeitet haben. Zugleich wahrt der Minister aber die Interessen der Arbeitgeber. Sie dürfen ihre Belegschaft auch weiterhin kontrollieren, um Korruption oder Diebstahl aufzudecken und vorzubeugen. Nur eben in klar umrissenen Grenzen: Es muss um schwerwiegende Verstöße gehen, auf die es konkrete Hinweise gibt. Künftig ist es also tabu, die Daten der Belegschaft wie im Fall der Bahn auf Verdacht zu durchkämmen oder wie im Fall Lidl Mitarbeiter auf Schritt und Tritt bei der Arbeit zu bespitzeln. Dass de Maizières Entwurf nun von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften kritisiert wird, spricht nicht gegen ihn. Im Gegenteil - wenn beide Seiten lautstark protestieren, hat er offenbar einen guten Mittelweg gefunden. |
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